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Besenfelder Rundweg

18.01.2017

"Voll ins Weiße getroffen“                                                                                                                                              Der Schwarzwaldverein OG Neuenbürg auf dem Besenfelder Rundweg 18.01.

Es gibt ihn noch: Den Winter mit knackig kalten Minusgraden, schneeverhangenen Tannen und glitzernden Eiskristallen unter blauen Himmel. In den kalten Monatenerstrahlt die Natur in einem ganz speziellen Licht. Wälder und Wiesen liegen still und die klare Luft lässt den Alltagstrubel vergessen. Manmuss nicht einmal weit fahren, um so etwas zu erleben. Insofern hatte Herbert Kretzschmar mit seinem Wandervorschlag rund um den Seewalder Teilort voll ins „Weiße getroffen“. In Fahrgemeinschaften wurde der Wanderparkplatz am Ortseingang angesteuert. Schon bald knirschte der Schnee unter dem Schuhwerk der 16 köpfigen Wanderschar, Kälte resistent ausge-rüstet mitMütze, Schal und Handschuhen. Überwiegend wurdeden Spuren von „Felix dem Seewald-fuchs" einen Natur- und Erlebnispfad  gefolgt. Tafeln informierten über Tiere, Pflanzen und Umwelt in Wald und Flur. Wegweiser mit kniffligen Fragen von Felix und seinen Freunden gaben so manches Rätsel auf. Auf Teilstücken war der Schnee noch nicht festgetreten. Das Vorankommen, insbesondere auf den Anstiegen, war deutlich anstrengenderals auf den geräumten Wegen. Unter routinierter Führung von Barbara Hauser trennte sich daher der nicht so ambitionierte Teil auf eine veränderte Route. Aus dem verschneiten Wald heraus steuerte man das sonnenreiche Hochplateau an. Immer wieder boten sich Ausblicke auf eine traumhafte Kulisse. Vorbei an, auf der Koppel, ausgelassen tobenden Pferden wurde in Teilen der „Brunnenweg“ begangen. Auf einer Strecke von 7 km verbindet dieser 13 Brunnen.  Sie bilden reizvolle Kleindenkmäler. Als Zeugen ihrer Zeit vermitteln sie einen Eindruck, als Brunnen mit ihren gefüllten, nun reizvoll verschneiten, Trögen zum Ortsbild gehörten. Die Hauptgruppe stapfte in guter Stimmung weiter durch teilweise knietiefen Schnee. Der aufkommende Wind formte bizarre Gebilde. Heuhütten, von der Sonne geschwärzt, hoben sich kontrastreich von der unberührten Winterlandschaft ab. Nach knapp 10 Kilometern und einer Höhendifferenz von 122m trafen sich beide Gruppen nahezu zeitgleich am Ausgangspunkt wieder. Einige zwar mit einer roten Nase, alle aber mit einem Lächeln im Gesicht.  Den obligatorischen Abschluss hielt man im Poppeltal ab. Mit bester Laune wurde auf einen wunderschönen Tag zurück geblickt. Die erste Wanderung im neuen Jahr war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis.

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