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In Ulm und um Ulm

22. April2017

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum dazu einen Abstecher zum Schloss Neuschwanstein, dies alles hatte das Ehepaar Hauser im Programm der Wanderung vom 22. April. Die sonnenverwöhnte Ortenau, genauer das Obstparadies um Renchen-Ulm war das Ziel. Ein Apfelbaum mit roten Früchten auf grünem Boden ziert das Wappen des kleinen Ortes am Fuß des Schwarzwalds. Nach dem Besuch der Pfarrkirche St. Mauritius und des großen Kräutergartens am Dorfplatz startete man zu einer erlebnisreichen Rundtour. Geprägt wird das Landschaftsbild durch viele Obstanlagen. Kaum eine Frucht, die hier nicht gedeiht. Ein Großteil des Obstes dient den rund 120 (!) Ulmer Brennereien als Rohstoff zur Herstellung von Obstbränden. Die große Anzahl der Destillerien resultiert aus der Eigenschaft, dass es sich hier um die Sonderform „Abfindungsbrennereien“ handelt. Dies sind Betriebe deren Brenngeräte nicht unter zollamtlichem Verschluss stehen. Die jährliche Erzeugung ist auf 50 Liter reinem Alkohol beschränkt. Die Blüte von Zwetschgen, Kirschen, Äpfel und Birnen ist in diesem Jahr, gerade hier, fast schon wieder vorbei. Dass der nächtliche Kälteeinbruch unter der Woche, bei der fortgeschrittenen Vegetation, aber zur Unzeit kam, war bald zu sehen. Teilweise großflächig waren die bunten Blüten erfroren. Andernorts hatte man sich mit Netzen oder Beregnungsanlagen gegen die Frostschäden relativ gut behauptet. Nach einem ausgiebigen Rucksackvesper wurde der Hauptort Renchen erreicht. Vorbei an der Weinbrennerkirche und dem Simplicissimus-Haus erklomm man den Grimmelshausenpark. Oberhalb des kleinen Stadtkerns bot sich ein schöner Rundblick über den Ort, die Obstgärten, die Rheinebene und bis zur Hornisgrinde. Vorbei an Erdbeerfeldern wanderte man bei Sonnenschein in Richtung des als Kirschendorf bekannten Mösbach. Dieser Stadteil von Achern ist umgeben von tausenden von Kirschbäumen. Eine besondere Attraktion ist das 2014 mit dem Titel „schönstes Cafe der Ortenau“ ausgezeichnete Schlosscafé. Bei Kaffee und Kuchen sitzt man neben den malerischsten Schlössern Deutschlands. Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee, Schloß Lichtenstein und die Burg Hohenzollern stehen im Maßstab 1:33 hier im herrlich gelegenen Garten. Nach knapp 10 km war man am Ausgangspunkt des Fußmarsches wieder angekommen. Im Braustüberl, Heimat des Ulmer Biers, schmeckte das hausgebraute Bier vom Fass, frisch gezapft, besonders gut. Dazu passte ein deftiges Vesper in der urigen Gastwirtschaft mit den wunderbar bemalten Glasfenstern. Eine schöne Wanderung zwischen Schwarzwaldhöhen und Rheinebene fand so einen passenden Abschluss.

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